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Die Erstanhörung

Die Anhörung nach § 25 Asylgesetz ist für das Asylverfahren von zentraler Bedeutung. In der Anhörung wird der Asylbewerber über seine persönlichen Verhältnisse befragt und gibt Auskunft über seine Flucht- und Asylgründe, also darüber, warum er verfolgt worden ist oder dies befürchten muss. Dabei muss der Flüchtling die Verfolgungsgefahr nicht unbedingt beweisen, er muss jedoch eine logische, nachvollziehbare Erklärung frei von Widersprüchen über sein Verfolgungsschicksal abgeben. Die in der Anhörung getätigten Aussagen dienen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dann als Grundlage für die Entscheidung, ob jemand als Asylbewerber bzw. als Flüchtling anerkannt oder abgelehnt wird. Informationen, die dem BAMF erst nach Ablauf der Anhörung mitgeteilt werden, müssen bei der Entscheidung nicht berücksichtigt werden, wenn dadurch eine Verzögerung des Verfahrens eintreten würde (§ 25 Abs. 3 Asylgesetz). Deshalb ist es wichtig, dass sich ein Asylbewerber gut auf eine Anhörung vorbereitet. Eine gründliche Vorbereitung bietet unsere Asylberatung an. Vereinbaren Sie einen Termin unter

Der Informationsverband Asyl & Migration hat in verschiedenen Sprachen Informationsblätter veröffentlicht, die sehr hilfreich für die Vorbereitung auf die Anhörung sind. Zum Download

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